Dezember 19, 2018

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Frau um Lottogewinn betrogen

Weil er einer Lottospielerin ihren Gewinn von 477 777 Euro vorenthalten hat, ist ein 65-Jähriger verurteilt worden.

Das Amtsgericht Darmstadt verhängte gegen den ehemaligen Betreiber einer Lotto-Annahmestelle wegen schweren Betrugs eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten Haft sowie eine Geldauflage von 2400 Euro.

"Zentralgewinn" angezeigt?

Der Mann hatte den Gewinn aus dem "Spiel 77" nach Auffassung des Gerichts im März 2017 in Egelsbach vorenthalten, um ihn über einen Mittelsmann selbst zu kassieren. Als der Lottoschein eingelesen wurde, erschien auf dem Lotto-Terminal der Text "Zentralgewinn". Der Angeklagte habe der Frau daraufhin mitgeteilt, dass sie 8000 Euro gewonnen habe und ihr den Betrag bar ausgezahlt.

Frau fiel Betrug durch Zufall auf

Als die Geschädigte mit ihrem Gewinner-Schein aber an weiteren Ziehungen teilnehmen wollte, streikte das Terminal. Der Angeklagte habe eine geänderte Losnummer von Hand eingegeben und den namenlosen Gewinner-Lottoschein behalten. Der Frau fiel der Betrug erst später auf. Ihren Gewinn hat sie inzwischen erhalten.

Berufung nicht ausgeschlossen

Die Staatsanwaltschaft hatte auf ein Jahr und acht Monate Haft auf Bewährung sowie 3600 Euro Geldauflage plädiert. Die Verteidigung hatte hingegen einen Freispruch gefordert. Der Angeklagte hatte erklärt, dass er zwar einen Fehler gemacht habe, die Spielerin aber nicht habe betrügen wollen. Der Verteidiger kündigte an, wahrscheinlich in Berufung zu gehen.

Einzigartiger Fall

Ein Fall wie dieser sei in Deutschland einzigartig, erklärte Andreas Bickler von Lotto Hessen. Dass der Mann die 8000 Euro in bar ausgezahlt habe, sei nicht ungewöhnlich. Erst ab 8000 Euro werden Gewinne überwiesen. Allerdings sei das Vorhaben des Lotto-Verkäufers ohnehin zum Scheitern verurteilt gewesen. Mit der Spielquittung der Gewinnerin hätte er den Gewinn nicht in die eigene Tasche stecken können. "Ihm wäre das Geld nicht ausgezahlt worden, weil er in seiner eigenen Verkaufsstelle nicht hätte spielen dürfen", sagte Bickler.

Lotto Hessen rät: Spielquittung gut aufheben

Um sich vor derartigen Betrügereien zu schützen, rät Lotto Hessen, auf die Spielquittung aufzupassen. Mit ihr können Spieler online ihren Gewinn überprüfen. Außerdem wird sie bei Beträgen über 8000 Euro eingescannt und an die Lotto-Zentrale übermittelt. Die bestätigt dem Gewinner, dass alle weiteren Schritte in die Wege geleitet wurden. "Auf der Rückseite der Spielquittung ist ein Aufdruck, auf dem die Kunden ihren Namen und ihre Adresse vermerken können. Davon sollten sie auch Gebrauch machen", empfahl Bickler.

Quelle: ffh.de

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Letzte Änderung am Mittwoch, 07 Februar 2018 18:20
Anke Dobler

 Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen.

www.unternehmensberatung-dobler.de
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