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Elysium: Kinderporno-Plattform: Prozessauftakt

Elysium: Kinderporno-Plattform: Prozessauftakt in Google zur Wiederverwendung freigegeben

Vor mehr als einem Jahr wurde die Kinderporno-Plattform "Elysium" zerschlagen - heute beginnt der Prozess. Die Anklage spricht von einem außergewöhnlichen Verfahren.

Die Plattform war eine der größten ihrer Art. Auf mehr als 111.000 Mitgliederkonten weltweit stießen die Fahnder im Darknet. Was sie fanden, war erschreckend: Bild- und Videodateien mit Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs von Kindern. Manche Opfer waren erst zwei Jahre alt. Die Nutzer konnten die Dateien nicht nur austauschen. Sie sollen sich auch zu Übergriffen verabredet haben. Nach langer Detektivarbeit wurde die Plattform "Elysium" im vergangenen Sommer abgeschaltet. Es gab mehrere Festnahmen, auch in Österreich.

Heute nun, mehr als ein Jahr nach der Zerschlagung, beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Haupttäter. Die vier Angeklagten im Alter zwischen 40 und 62 Jahren müssen sich vor dem Landgericht Limburg unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Verbreitung pornografischer Schriften verantworten. Die Männer sollen die Plattform betrieben oder sich daran beteiligt haben.

Mutmaßliche Drahtzieher im Netz

"Den Prozess macht besonders, dass es um die mutmaßliche Führungsriege geht", sagte Georg Ungefuk, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt. Es handele es sich um eine in Deutschland, von mutmaßlich deutschen Verantwortlichen betriebene Plattform im Darknet. "Bis dahin saßen die Betreiber meist im Ausland", so der Oberstaatsanwalt. Und: "Die Plattform hat innerhalb von sechs Monaten sehr viele Nutzer gewonnen, so dass wir davon ausgehen können, dass nahezu jedes Mitglied der kinderpornografischen Szene in Deutschland bei 'Elysium' aktiv war."

Ein 40-jähriger Angeklagter, ein Mann aus dem hessischen Bad Camberg, soll für den Betrieb des Servers verantwortlich gewesen sein und Zugriff darauf gehabt haben. Einem 58-Jährigen aus dem Kreis Tübingen in Baden-Württemberg wirft die Generalstaatsanwaltschaft vor, das Programm für die Plattform geschrieben und eingerichtet zu haben. Zudem soll er sich schon an einer anderen Plattform aktiv beteiligt haben.

Noch längst nicht alle Nutzer identifiziert

Angeklagt sind außerdem ein 47-Jähriger aus dem baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis sowie ein 62-Jähriger aus Landsberg/Lech in Bayern. Sie sollen bei "Elysium" die Funktion von Moderatoren und Chat-Administratoren übernommen haben. Der 62-Jährige soll zudem über die Plattform Kontakt zu einem Österreicher geknüpft und dann dessen zwei kleine Kinder mehrfach sexuell missbraucht haben, um Aufnahmen von den Übergriffen anzufertigen.

Es ist eine Puzzlearbeit, die Menschen hinter den Nutzeraccounts zu finden"
Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk

 Auch wenn nun die mutmaßlichen "Elysium"-Protagonisten vor Gericht stehen - die Ermittlungen in dem Fall dauern an. So konnten die Fahnder der bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt angesiedelten Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) noch längst nicht alle Nutzer der Plattform finden. "Es ist eine Puzzlearbeit, die Menschen hinter den Nutzeraccounts zu finden", sagte Ungefuk. "Im Darknet können wir sie nicht mit technischen Mitteln wie IP-Adressen oder Telekommunikationsüberwachung identifizieren."

Der Ausdruck "Elysium" stammt aus der griechischen Mythologie, geht auf die Insel der Seligen zurück oder bezeichnet einen Zustand großen Glücks. Blumige Bezeichnungen für Kinderpornografie-Plattformen sind offenbar gängig: "Das erleben wir öfter. Schöne Namen locken die Szene an", hatte Ungefuk nach der "Elysium"-Zerschlagung berichtet.

Quelle: zdf/heute

 

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Anke Dobler

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