Dezember 19, 2018

Login to your account

Username *
Password *
Remember Me

Create an account

Fields marked with an asterisk (*) are required.
Name *
Username *
Password *
Verify password *
Email *
Verify email *
Captcha *
Reload Captcha

Lange Freiheitsstrafen im Höxter-Prozess

Lange Freiheitsstrafen im Höxter-Prozess in Google zur Wiederverwendung freigegeben

Das Landgericht Paderborn hat Angelika und Wilfried W. zu langen Freiheitsstrafen verurteilt. Sie hatten in ihrem Haus in Höxter-Bosseborn Frauen geqäult - zwei starben.

Nach den Foltermorden in Höxter-Bosseborn müssen die Angeklagten Angelika W. und Wilfried W. lange in Haft. Das Landgericht Paderborn verurteilte sie zu 13 Jahren Haft, ihren Ex-Mann zu elf Jahren. Zusätzlich ordnete der Vorsitzende Richter seine Unterbringung in der Psychiatrie an.

Geständnis wirkt sich strafmildernd aus

Das Gericht berücksichtigte bei dem Urteil, dass die Taten gegen Anika W. und Susanne W. ohne das umfassende Geständnis von Angelika W. nicht hätten aufgeklärt werden können, erklärte Richter Bernd Emminghaus in der Urteilsbegründung.

Eine lebenslange Haftstrafe und eine besondere Schwere der Schuld, wie die Staatsanwaltschaft für beide Angeklage forderte, konnte das Gericht nicht sehen. Das Verhalten und die Vielzahl der Misshandlungen waren Bestandteil der Tat und könnten deshalb nicht straferhöhend sein.

In einer ersten Reaktion erklärte der Verteidiger von Angelika W., dass seine Mandantin von dem Urteil "begeistert" sei. Er hält es für unwahrscheinlich, Revision einzulegen.

Psychiatrische Behandlung für Wilfried W.

Auch die Verteidigung von Wilfried W. ist mit dem Urteil zufrieden. Obwohl Angelika W. umfassend ausgesagt habe, sei ihr Strafmaß höher. Das zeige, dass sie deutlich mehr Schuld auf sich geladen habe, so die Verteidigung.

Für Wilfried W. sei die Unterbringung in einer psychiatrischen Unterbringung entscheidend. Bei Wilfried W. wirkt sich vor allem seine geringe Intelligenz strafmildernd aus.

Angeklagte entschuldigen sich

Vor der Urteilsbegründung verlas Wilfried W. eine kurze Erklärung: "Ich möchte mich bei allen Opfern entschuldigen. Ich wusste nicht, was richtig, was falsch ist, eine Therapie wäre gar nicht schlecht. Ich möchte straffrei leben." Außerdem dankte er seiner Mutter, seinem Stiefvater und den Strafverteidigern.

Für seine Ex-Frau Angelika W. habe er keine Worte mehr. Auch die äußerte sich noch einmal kurz: "Ich möchte mich bei allen Frauen entschuldigen, denen ich Leid angetan habe."

Mord durch unterlassene Hilfeleistung

Für das Gericht ist es erwiesen, dass das Paar in den Jahren 2011 bis 2016 Frauen in ihr Haus nach Höxter-Bosseborn gelockt und gefoltert haben. Zwei Frauen starben später an den Folgen der Misshandlungen.

Quelle: tagesschau

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Anke Dobler

 Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen.

www.unternehmensberatung-dobler.de
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten
Real time web analytics, Heat map tracking

Trend-Nachrichten

Genug-ist-Genug teaser

Genug-ist-Genug teaser

Jan 09, 2017 Rate: 0.00

Videobotschaft an Wolfgang Dobler

Videobotschaft an Wolfgang Dobler

Feb 10, 2017 Rate: 5.00

Videobotschaft an Anne Tachkov

Videobotschaft an Anne Tachkov

Feb 14, 2017 Rate: 0.00

Post Bildergalerie

Auch ein notarielles Testament kann wegen Testierunfähigkeit aufgrund einer Demenzerkrankung unwirksam sein

Unbekannter sticht auf Frauen in Nürnberg ein

Streuwagenprozess: Angeklagter nimmt erstinstanzliches Urteil an

Straßburger Attentäter erschossen

Fall Peggy:Verdächtiger zieht Teilgeständnis zurück

BGH: Hartz-IV-Sanktionen werden geprüft

Jobcenter nutzt verstecktes Gesetz für Selbstständige Hartz IV-Bezieher aus

Vermeintlich hilfsbereite Männer beklauen Frau mit Rollator

Mehrjährige Haftstrafe für Berater von Castell-Bank

Facebook Display