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Achteinhalb Jahre Haft für Mord in Kandel

Achteinhalb Jahre Haft für Mord in Kandel in Google zur Wiederverwendung freigegeben

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Schülerin in Kandel ist der Angeklagte zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

LANDAU. Das Landgericht Landau sprach ihn am Montag des Mordes schuldig. Er soll seine 15-jährige frühere Freundin aus Eifersucht erstochen haben. Die Tat hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. 

Im Fall des tödlichen Messerangriffs auf eine 15-Jährige im pfälzischen Kandel hat das Landgericht Landau den Ex-Freund des Mädchens zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Richter verhängten die Strafe wegen Mordes und Körperverletzung.

Der Prozess wurde nach Jugendstrafrecht unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt, da der Beschuldigte zur Tatzeit womöglich noch minderjährig war. Der mutmaßlich aus Afghanistan stammende Flüchtling war der Ex-Freund von Mia. Er soll das Mädchen am 27. Dezember 2017 in einem Drogeriemarkt in Kandel erstochen haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte Abdul D. Mord vorgeworfen, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt zu haben. Seine Motive sollen Eifersucht und Rache gewesen sein.

Zweites Verfahren wegen Zwischenfalls im Gerichtssaal

Nach einem Zwischenfall im Gerichtssaal droht Abdul D. zudem ein weiteres Strafverfahren. Laut Staatsanwaltschaft wurden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Körperverletzung aufgenommen. Bei dem Zwischenfall vor Gericht seien zwei Beamte an der Hand verletzt worden.

Seinem Anwalt zufolge hatte sich Abdul D. zudem während des Prozesses selbst verletzt. Die Verletzungen seien deutlich sichtbar und wirkten gravierend.

Demos gegen Flüchtlingspolitik

Die Tat hatte bundesweit Aufsehen erregt und die Debatte um die Flüchtlingspolitik neu entfacht. In Kandel hatte es mehrfach Demonstrationen verschiedener politischer Gruppierungen gegeben, bei denen es auch zu Ausschreitungen kam.

Zuletzt gingen am Sonnabend einige hundert Menschen auf die Straße. Ein bürgerlich-rechtes und ein linkes Lager hatten Demonstrationen angemeldet. Nach Angaben der Polizei verliefen die Versammlungen weitestgehend störungsfrei. Nur vereinzelt seien etwa Verstöße gegen das Vermummungsverbot oder Beleidigungen registriert worden. Die Polizei war mit rund 300 Beamten vor Ort, um beide Lager voneinander zu trennen.

Viele Kandeler hatten sich an der Strecke des rechts-bürgerlichen Demozugs aufgestellt und hielten Plakate mit der Aufschrift "Von Kandel nach Chemnitz - nur ein Schritt. Stoppt Hass und Hetze" oder "Kandel ist bunt, nicht braun" in die Höhe.

Debatte um Altersangabe

Besonders diskutiert worden war das Alter des mutmaßlichen Täters. Der Angeklagte gab an, zum Tatzeitpunkt minderjährig gewesen zu sein. Ein Gutachten ergab aber, dass er zwischen 17,5 Jahre und 20 Jahre alt gewesen ist. Die Verteidigung zweifelt das an.

Quelle: mdr

 

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Anke Dobler

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