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Rechtsanwalt Thomas Lange legt Widerspruch gegen Berufsverbot ein

Rechtsanwalt Thomas Lange Rechtsanwalt Thomas Lange

Bekannt wurde er als Hartz-IV-Anwalt: Thomas Lange überschüttete das Cottbuser Sozialgericht mit Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide.

Nachdem ein vorübergehendes Berufsverbot gegen ihn verhängt wurde, hat er Widerspruch dagegen eingelegt.

Der als Hartz-IV-Anwalt bekannt gewordene Calauer Rechtsanwalt Thomas Lange hat Widerspruch gegen ein vorläufiges Berufsverbot eingelegt, das vor Weihnachten gegen ihn verhängt worden war. Es war vom Anwaltsgericht bei der Landes-Rechtsanwaltskammer unter anderem damit begründet worden, dass Lange Richter beleidige, zu viele Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide eingereicht und Klageverfahren nicht ordnungsgemäß verfolgt habe.

Lange hatte seit 2011 mit einem ungewöhnlichen Geschäftsmodell auf sich aufmerksam gemacht. Er reichte Tausende Widersprüche gegen Hartz-IV-Bescheide ein und machte damit das Sozialgericht Cottbus fast arbeitsunfähig

Verschwanden Behördenschreiben?

Die Anwaltskammer bezweifelt nun, dass er jeden Fall seriös betreuen kann. "Wir sind der festen Überzeugung, und das haben auch die Befragungen von Mandaten ergeben, dass er diese Fälle nicht mit der gebotenen Sorgfalt bearbeiten kann", erklärt der Vorsitzende des Anwaltsgerichts, Thomas Jürgens, gegenüber dem rbb. Thomas Lange bestreitet dies, denn 14 Mitarbeiter hätten sich die juristische Arbeit geteilt.

Noch schwerer wiegt der Vorwurf des Anwaltsgerichts, Thomas Lange habe systematisch Behördenbescheide in der Schublade verschwinden lassen. "Uns ist nachgewiesen worden durch Zeugen, auch durch ehemalige Mitarbeiter von Herrn Lange, dass es in dem Büro die Anweisung gab, Behördenentscheidungen von Behörden, wenn sie zugestellt worden waren, zu ignorieren, damit man dann nach Ablauf von drei Monaten Untätigkeitsklagen erheben kann", so Thomas Jürgens vom Anwaltsgericht

Lange sieht Kampagne gegen sich

Lange sieht in dem vorläufigen Berufsverbot eine Kampagne gegen seine Person. Die Anwaltskammer weist diesen Vorwurf entschieden zurück. "Es ist wichtig festzuhalten, dass hier nicht ein bestimmtes Geschäftsmodell kleingeredet oder verdammt werden soll. Es geht darum, dass sich ein Anwalt an bestimmte Spielregeln auch halten muss", so Thomas Jürgens.

Künftig kümmern sich andere Anwälte um Langes Mandanten. Mehr als dreitausend Fälle liegen noch beim Gericht.

Quelle: rbb.de

Da es zu diesem Fall immer auch die Sichtweise des Betroffenen gibt, veröffentlichen wir zwecks Ausgewogenheit der Berichterstattung Auszüge des Statements von Rechtsanwalt Thomas Lange auf seiner Webseite hier:

"Sicher haben Sie durch die Medien längst erfahren, dass mein Team und ich derzeit statt für Sie, gegen ein gegen mich verhängtes vorläufiges Berufsverbot kämpfen müssen. Begründet wird diese Entscheidung des Anwaltsgerichtes damit, dass ich in den Jahren 2013 – 2015 zu viele Klagen vor den Sozialgericht Cottbus erhoben und einzelne Richter beleidigt haben soll.

Ich gehe davon aus, dass diese Entscheidung keinen Bestand haben wird und binnen dreier Monate wieder aufgehoben ist. Derzeit ist sie gleichwohl bindend.

Die Rechtsanwaltskammer des Landes Brandenburg hat für die Dauer des vorläufigen Berufsverbotes Frau Kollegin Hinderlich aus der Kanzlei König & Dey, Finsterwalde, als Vertreterin bestellt. Diese soll Ihre Verfahren fortführen. Ich halte es aber für undenkbar, dass sich Frau Hinderlich in kurzer Zeit in die Verfahren und die sehr speziellen Strukturen unserer Kanzlei einarbeiten kann und in der Lage ist, die Verfahren in Ihrem Sinne zu bearbeiten".

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Letzte Änderung am Freitag, 26 Januar 2018 10:29
Anke Dobler

 Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen.

www.unternehmensberatung-dobler.de
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