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Demenz-Verlauf: Das sind die drei Stadien des Nervensterbens

Demenz-Verlauf: Das sind die drei Stadien des Nervensterbens in Google zur Wiederverwendung freigegeben

Rund 1,6 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Demenz. Die meisten verbinden die Krankheit mit Vergesslichkeit. Aber auch andere Symptome können je nach Krankheitsstadium auftreten.

Mit vorangeschrittenem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken. Aber woran können Sie frühzeitig erkennen, dass jemand in Ihrem Umfeld betroffen oder wie weit der Verfall schon fortgeschritten ist? FOCUS Online erklärt, die drei Stadien der Demenz.

Die Krankheit kann bis zu zehn Jahre unentdeckt bleiben. Aber wer aufmerksam und sensibel für die Symptome ist, kann Demenz schon in einem frühen Stadium bemerken. Das ist nicht nur für den Patienten selbst von Bedeutung, auch Angehörige können sich besser auf die anstehenden Herausforderungen einstellen, wenn sie die Stadien der Demenz kennen und verstehen

 

Demenz-Verlauf: Frühes Stadium

Zu Beginn ist eine Demenz schwer von Altersvergesslichkeit zu unterscheiden. Die Betroffenen verlegen öfter Gegenstände oder haben Wortfindungsstörungen. Diese Symptome lassen sich leicht überspielen. Aber Vorsicht: Wenn Sie bei einem Angehörigen eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie mit einem Arzt reden.

  • Der Betroffene findet sich in bekannten Umgebungen wie dem Supermarkt um die Ecke oder gar in der eigenen Wohnung schlechter zurecht.
  • Er macht Fehler bei alltäglichen Aufgaben. Beispielsweise vergisst er die Suppe zu salzen oder kann Überweisungen nicht mehr richtig ausfüllen.
  • Am Ende eines Zeitungsartikels weiß er nicht mehr, was am Anfang vorkam. Oder der Betroffene kann den Nachrichten im Fernsehennicht folgen. Das deutet auf Konzentrationsschwierigkeiten hin.
  • Der Orientierungssinn der Betroffenen lässt nach. Früher fanden sie den Weg von der Toilette im Restaurant zurück zu Ihrem Platz mühelos, nun ist das ein Problem.
  • Auch Lust- und Antriebslosigkeit können Symptome der Krankheit sein.

Im frühen Stadium der Demenz können Betroffene noch einiges selber machen. Angehörige sollten allerdings in die Zukunft blicken. Heinz Unger, Chefarzt im evangelischen Krankenhaus Kalk, empfiehlt rechtzeitig mit dem Betroffenen über finanzielle Dinge zu sprechen: „Fragen Sie, wo er Hilfe benötigt, ob er seine Überweisungen noch alleine machen kann.“ Ein Hilfsangebot sei eine gute Herangehensweise an das Thema. Wenn die Krankheit voranschreitet, ist es gut, wenn der Betroffene bereits eine Vollmacht unterschrieben hat – reden Sie auch darüber.

Ein anderes wichtiges Thema ist die Mobilität des Betroffenen. Ob ein Demenzkranker im frühen Stadium noch Autofahren könne, sei von Fall zu Fall unterschiedlich, betont der Experte. Er empfiehlt, eine Teststunde bei einer Fahrschule zu vereinbaren. Manche Schulen bieten spezielle Probestunden für Demenzkranke an. Danach kann der Fahrlehrer einschätzen, wie fahrtauglich der Betroffene noch ist, ob er beispielsweise nicht mehr weiter als bis zum Einkaufen fahren sollte. Der Betroffene sollte den Test jedes halbe Jahr wiederholen.

Schreitet die Demenz weiter voran, sollten Sie dafür sorgen, dass der Erkrankte gar nicht mehr am Steuer sitzt.

Mittleres Stadium

Wenn Demenz weiter voranschreitet, verstärken sich die oben genannten Symptome. Betroffene haben nun Probleme Sätze zu bilden. Weil Demenzkranke immer mehr vergessen, bringen Sie Tageszeiten durcheinander. Viele klagen über einen veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus. Alle diese Symptome treten bei jedem Betroffenen in unterschiedlichen Krankheitsphasen auf. Sichere Zeichen, dass die Demenz vorangeschritten ist, sind:

  • Betroffene vergessen Kernereignisse aus der Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein. Beispielsweise dann, wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, je geheiratetzu haben.
  • Auch erinnern sich manche Betroffene in dieser Phase verstärkt daran, dass ihnen in der Vergangenheit Unrecht widerfahren ist. Sie verstehen nicht, wie lang das schon her ist und dass mittlerweile Gras über die Sache gewachsen ist
  • Im zweiten Stadium beginnt sich die Persönlichkeit der Erkrankten zu verändern. Es kann sein, dass die Betroffenen sich missverstanden fühlen, gereizter und unausgeglichener auf diesen Umstand reagieren als sie es früher noch getan hätten.

Um es den Betroffenen leichter zu machen, sollten Angehörige in dieser Zeit sehr viel Geduld aufbringen. Wichtig ist es dabei, den Demenzkranken vor sich selbst zu schützen. „Gasherde sollten spätestens in diesem Stadium abgetrennt werden“, betont Unger. Eine gute Alternative zum Selberkochen, bieten Pflegedienste wie „Essen auf Rädern“, die regelmäßig Essen in die Wohnung bringt.

Im zweiten Stadium der Demenz brauchen die Betroffenen schon wesentlich mehr Unterstützung im Alltag. Allerdings sei es nicht immer eine gute Idee, Angehörige bei ersten Problemen in einem Pflegeheim unterzubringen. Oft tue es den Betroffenen gut in der eigenen Wohnung zu bleiben, da sie sich dort besser orientieren können. Das sei allerdings nur möglich, wenn Familienmitglieder und Nachbarn regelmäßig vorbeischauen.

Spätes Stadium der Demenz

Wenn die Demenz weit vorangeschritten ist, leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren und dann plötzlich hektisch in der Wohnungauf und ab laufen. Weitere Symptome im Endstadium der Demenz sind:

  • Die Betroffenen können keine Worte oder gar Sätze mehr bilden und reden deswegen kaum noch.
  • Demenzkranke können die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten. Es fällt ihnen dadurch beispielsweise schwer, ihre Blase zu kontrollieren.
  • Viele leiden auch unter Muskelverspannungen, denn sie können nicht mehr kontrollieren, ob die Muskeln angespannt sind oder nicht. Der Körper baut so weit ab, dass die Betroffenen am Ende bettlägerig sind.
  • So lange sich Demenzpatienten allerdings noch bewegen können, ist es in diesem Stadium ratsam, Türen im Blick zu haben. Denn Demenzkranke sind oft verwirrt und machen sich auf den Weg zu Orten, die nur noch in ihrer Erinnerung existieren.

Das alles heißt aber nicht, dass Verwandte nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren können. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Auch Gerüche wie das seit Jahren benutzte Aftershave können ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Im späten Stadium der Demenz sind alle Patienten auf eine 24-Stunden Betreuung angewiesen. Wenn die Betroffenen noch laufen können, sollten Sie sie bei Ihren Besuchen mit raus auf einen Spaziergang nehmen. „Bewegung hält den Körper fit und schüttet Glückshormone aus“, sagt der Arzt.

In jedem Stadium der Demenz sei es sehr wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzten. „Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren oder vor Unbeteiligten zu diskutieren“, betont der Experte. Außerdem sei es wichtig, die Entwicklung des jeweiligen Demenzkranken genau zu betrachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können. Denn die Krankheit entwickelt sich bei jedem unterschiedlich schnell.

Quelle: focus

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Anke Dobler

 Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen.

www.unternehmensberatung-dobler.de
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