PayPal, Bußgelder, Ungeimpfte – Übersicht über Änderungen ab November 21

Erbschaftssteuer
PayPal, Bußgelder, KFZ-Versicherungswechsel – Übersicht über Änderungen ab November 21

Ab dem 10. November tritt für Autofahrer und Radfahrer ein neuer Bußgeldkatalog in Kraft. Dabei werden die Bußgelder der Höhe nach massiv angehoben. Angeblich um so die Straßen sicherer zu machen.

Hier die wichtigsten Änderungen des Bußgeldkatalogs im Überblick:

  • Autofahrer, die ihr Auto im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, erwartet anstatt 15 Euro dann ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro.
  • Wer innerorts 16 bis 20 Km/h zu schnell ist und geblitzt wird, zahlt statt 35 Euro dann 70 Euro Bußgeld.
  • Fahrer, die mit z.B. 91 Km/h anstatt 50 Kmh zu schnell sind und erwischt werden, zahlen dann 400 anstatt 200 Euro.
  • Wer einem Schwerbehinderten den Parkplatz wegnimmt, zahlt 55 Euro statt wie bisher 35 Euro.
  • Wer eine Feuerwehrzufahrt mit seinem Fahrzeug blockiert oder gar Rettungsdienste blockiert, zahlt künftig 100 Euro.
  • Einen neuen Tatbestand gibt es auch:
    Unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz, der für elektisch betriebene Fahrzeuge oder für Car-Sharing-Fahrzeuge gekennzeichnet ist, erhält künftig ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro.
  • Wer keine Rettungsgasse bildet oder eine solche selbst zum schnelleren Vorankommen in Stausituationen für sich nutzt, erhält ein Bußgeld in Höhe von 200 bzw. 320 Euro sowie 1 Monat Fahrverbot.
  • LKW-Fahrer, die gegen die neue Regel verstoßen, beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, erhalten künftig ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro.
  • Eine vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge werden anstatt mit einem Bußgeld von 25 Euro künftig mit einem Bußgeld bis zu 100 Euro belastet.

PayPal nimmt als Online-Bezahldienst künftig höhere Gebühren:

Bei Zahlungen (für Unternehmen) nach und von Grossbritannien werden künftig höhere Gebühren fällig. Unternehmen müssen künftig ab dem 10. November von und nach England einen fixen Pauschalbetrag in Höhe von 1,29 Euro bezahlen. Für Zahlungen innerhalb der Eu wird eine Gebühr von 0,5 Prozent erhoben, Zahlungen außerhalb der EU schlagen mit 1,99 Prozent zu Buche.

Die zukünftige Preiserhöhung für Unternehmen könnte auch für Verbraucher Folgen haben, da diese Preiserhöhungen evtl. auch bei Kauf von Waren in Grossbritannien die Preise für sie erhöhen wird.

Die KFZ-Versicherungen können Ende November gewechselt werden:

Eine Kündigung ist dabei bis zum 30.11.21 problemlos möglich. Um z.B. durch den Wechsel der Versicherung einige Euros zu sparen. Preisvergleichsportale erfreuen sich alljährlich im November großer Beliebtheit.

Spätestens am Stichtag 30.November muss dem Versicherer schriftlich die Kündigung vorliegen. Dies kann ein formloses Schreiben sein und muss Datum, Vertragsnummer, Autokennzeichen,Vertragsende und Unterschrift enthalten.

Für Ungeimpfte Lohnempfänger verschärfen sich weiter die Regeln:

So sollen sie, wenn sie sich nicht impfen lassen möchten (gleich aus welchen Gründen) bei einer behördlich angeordneten Quarantäne (wenn sie nicht selbst infiziert sind) keine Lohnfortzahlung vom Staat als Ausfallsgeld mehr erhalten.

Sollten sie ungeimpft sein und dann an Corona erkranken, gillt für die Zeit ihres Krankheitsausfalls dann wiederum der Krankheitsfall und somit die Weiterzahlung des Lohn/Gehalt durch den Arbeitgeber (bis zu 6 Wochen). Künftig gilt dies flächendeckend in allen Bundesländern.

Es wird sich in der nahen Zukunft zeigen, ob dies dann im Zweifelsfall nicht durch eine NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) oder andere Vereine oder Einzelne nicht beim BGH landen wird. Zahlreiche Kritiker dieses Gesetzes sagen schon heute Auseinandersetzungen vor Gericht voraus, da diese Regelung einer indirekten Impflicht durch die Hintertür für Arbeitnehmer gleichkommt. Und dies mit den Rechten im Grundgesetz eigentlich nicht vereinbar ist.

IKEA plant den Angriff auf deutsche Innenstädte

Mit einem völlig neuen Konzept plant das schwedische Möbelhaus, mit Pop-Up-Stores künftige Kunden in den Einkaufsmeilen zu erreichen. Man kann in diesen Stores sich die Möbel aussuchen und nach Hause bestellen oder wie gehabt in den großen IKEA Möbelhäusern abholen, mitnehmen kann man sie in den viel kleineren Pop-UP-Stores allerdings nicht. Auch die gewohnten Zusatzangebote wie Lebensmittel etc. sind in den Stores nicht vorhanden.

Der erste Pop-Up-Store eröffent am 01.11.21 in Wolfsburg. In 2022 eröffnet dann ein weiterer Store in Ravensburg.

Maximale Rabatte an Black-Friday und Cyber Monday

Die allseits beliebten Rabattschlachten auf Amazon, Ebay und Onlinehandel werden dieses Jahr auch erneut angeboten werden. Am 26. November haben so Verbraucher die Möglichkeit, unter einer fast unüberschaubaren Fülle an mehr oder weniger tollen Schnäppchen auszuwählen.

Aber auch schon vor diesem Stichtag bieten viele große Onlinehändler in den Tagen davor ihre Schnapperangebote an.

 

Anke

Si vis pacem para bellum! -- Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor!



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